Marketingmaterial. Nur für professionelle Anleger.
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Jahrzehntelang galt in Deutschland eine einfache Grundannahme: Die gesetzliche Rente bildet das Fundament, private Ersparnisse sind das Extra. Diese Reihenfolge kehrt sich still und leise um. Private Vorsorge wird damit zu einem immer wichtigeren Bestandteil der Ruhestandsplanung und zu einem zentralen Thema in der Beratung, unabhängig vom Einkommen des Kunden.
Der Druck betrifft nicht nur Geringverdiener. Auch Kunden mit stabilen Karrieren und überdurchschnittlichem Einkommen werden zunehmend feststellen, dass die gesetzliche Rente zu knapp bemessen ist, um den vor dem Ruhestand aufgebauten Lebensstandard zu halten. Für Berater bietet sich damit ein konkreter Ansatzpunkt, um über mögliche Versorgungslücken und den tatsächlichen Vorsorgebedarf zu sprechen – sachlich, auf Basis fundierter Berechnungen und ohne Alarmismus.
Warum sich das deutsche Rentensystem von seiner früheren Rolle entfernt
Die demografische Entwicklung liefert eines der stärksten Argumente für private Vorsorge: Heute finanzieren 100 Beitragszahler rund 37 Rentner; bis 2050 könnten laut Prognose des Statistischen Bundesamts dieselben 100 Beitragszahler 55 Rentner tragen müssen. Für Berater ist diese Zahl eine gute Grundlage, um selbst Kunden, die darauf vertrauen, dass der Staat auch künftig für eine ausreichende Absicherung sorgt, die langfristigen Herausforderungen der gesetzlichen Altersvorsorge anschaulich zu vermitteln. Die Politik hat bislang eher reagiert als reformiert. Anpassungen an einzelnen Stellschrauben — Rentenniveau, Beitragssatz, Renteneintrittsalter — wurden struktureller Veränderung vorgezogen. Das aktuelle Rentenpaket der Bundesregierung sichert das Rentenniveau bei 48 Prozent des Durchschnittseinkommens — allerdings nur bis 2031. Was danach kommt, bleibt bewusst offen, wobei der Trend erkennbar nach unten weist. Wirtschaftsministerin Reiche hat zudem ein Renteneintrittsalter von 70 Jahren ins Gespräch gebracht; CSU-Chef Markus Söder hat Offenheit signalisiert, das Renteneintrittsalter an die Beitragsjahre zu koppeln. Gleichzeitig steigen die Krankenversicherungsbeiträge weiter, und ab 2058 wird jeder, der in Rente geht, Steuern auf seine volle Rente zahlen.
Für Berater ergibt sich daraus eine klare Botschaft an ihre Kunden: Die staatliche Säule der Altersvorsorge wird weniger tragen können, und dieser Prozess vollzieht sich bereits während des Erwerbslebens der meisten Kunden. Ein Blick auf die heutigen Renten verdeutlicht diese Entwicklung: 45 ununterbrochene Beitragsjahre bei einem durchschnittlichen deutschen Gehalt ergeben brutto rund 1.913 € im Monat — und kaum jemand erreicht diesen Wert. Nach den tatsächlichen Zahlen liegen männliche Rentner im Schnitt bei rund 1.405 € im Monat, weibliche Rentner bei 955 €. Hinzu kommt die Inflation: Bei einer jährlichen Teuerungsrate von moderaten 2 Prozent entspricht die Kaufkraft von 100 Euro in zehn Jahren nur noch rund 82 Euro.
Die naheliegende Schlussfolgerung für den Kunden, die Berater ruhig und ohne Dringlichkeit vermitteln können, lautet: Private Vorsorge ist keine optionale Ergänzung zur gesetzlichen Rente mehr. Sie ist inzwischen eine der tragenden Säulen.
[Hinweis: Diese Informationen sind nicht als Steuerberatung zu verstehen; einige Angaben stammen aus Online-Quellen.]
Private Vorsorge wird vom Extra zur tragenden Struktur
Die Politik ist zu derselben Erkenntnis gelangt. Die Bundesregierung bereitet Reformen vor, um kapitalmarktbasiertes Sparen stärker zu fördern — darunter ein neues staatlich gefördertes Altersvorsorgedepot, das langfristiges Investieren für den Ruhestand erleichtern soll.
Die Richtung steht fest: Kapitalmarktbasierte Vorsorge wird einen größeren Anteil der Rentenlast tragen. Das verändert auch das Beratungsgespräch. Historisch betrachtet hat nur die Investition in die Realwirtschaft mit der Inflation Schritt gehalten und über Jahrzehnte echten Vermögensaufbau ermöglicht — das globale Bruttoinlandsprodukt ist durch jede große Krise des vergangenen Jahrhunderts hindurch gewachsen, und die Aktienmärkte haben als Spiegelbild dieser Realwirtschaft geduldige Anleger entsprechend belohnt.
Für Ihre Kunden bedeutet das: Je früher die private Vorsorge auf eine langfristige Beteiligung an der Realwirtschaft ausgerichtet wird, desto kleiner fällt die Lücke aus, die später zu schließen ist.
Wie der Mediolanum Life Plan in diese Struktur passt
Der Life Plan ist unsere fondsgebundene Lebensversicherung mit Einmalbeitrag — ein Einmalanlagevertrag, dessen Wert sich an zugrunde liegenden Investmentfonds innerhalb eines Versicherungsmantels orientiert. Er wurde entwickelt, um langfristige Kapitalmarktanlage mit den steuerlichen und strukturellen Vorteilen eines Versicherungsrahmens zu verbinden. Geld auf einem Bankkonto zu halten, mag sich sicher anfühlen, weil es jederzeit verfügbar bleibt. Ist das Ersparte jedoch für langfristige Ziele vorgesehen, verliert es durch die Inflation mit der Zeit an Kaufkraft. Je länger der Zeithorizont, desto größer die potenzielle Auswirkung. Deshalb ist Investieren oft ein wichtiger Baustein beim Aufbau und Erhalt langfristigen Vermögens. Alles auf einmal in den Markt zu investieren, kann schwerfallen. Eine sinnvolle Alternative kann deshalb ein geplanter, schrittweiser Einstieg sein, bei dem das Kapital über einen längeren Zeitraum hinweg investiert wird.
Die Intelligent Investment Strategy (IIS) ist ein einzigartiger, automatisierter Anlageservice, der seit 2016 exklusiv von Mediolanum entwickelt und verwaltet wird und Kunden europaweit zur Verfügung steht. Mit der IIS unterstützt Mediolanum Anleger dabei, ihre finanzielle Zukunft langfristig zu sichern und Vermögen systematisch aufzubauen. Anstatt eine Einmalanlage direkt vollständig in die Aktienmärkte zu investieren, folgt die IIS einem vorab festgelegten Anlageplan über drei, vier oder fünf Jahre. Die Anlage beginnt in einem risikoarmen, auf Euro lautenden kurzfristigen Rentenfonds und wird anschließend schrittweise in wachstumsorientierte Strategien mit stärkerer Aktienmarktgewichtung überführt. Fallen die Märkte und damit auch die Kurse, investiert die IIS automatisch höhere Beträge in die Fonds. Je tiefer der Rückgang, desto größer die Zuteilung. Fallen die Märkte um 5, 10, 15 oder 20 %, verdoppelt, verdreifacht, vervierfacht oder verfünffacht sich der monatliche Betrag.
Auf diese Weise investiert der Kunde systematisch und ohne Zögern mehr, wenn die Kurse niedrig sind. Das ist der eigentliche Wert eines disziplinierten Ansatzes: Ein regelbasierter Mechanismus nutzt auch in schwierigen Momenten Chancen, ohne dass Emotionen die Entscheidung beeinflussen oder zusätzlicher Aufwand für Berater und Kunden entsteht. Hat der Aktienanteil ausreichend an Wert gewonnen und eine zuvor festgelegte Schwelle erreicht, beispielsweise 10 % je nach Präferenz des Anlegers, sichert die IIS diese Gewinne und schichtet sie in risikoärmere Rentenfonds um.
Ziel ist es nicht, Marktbewegungen vorherzusagen, sondern einen strukturierten und disziplinierten Weg zu langfristigem Wachstum zu bieten, der einen vorsichtigen Einstieg mit einer im Zeitverlauf zunehmenden Beteiligung an den Chancen der Kapitalmärkte verbindet.
Diversifikation verstärkt dieselbe Disziplin. Anstatt sich auf eine einzige Hausmeinung zu verlassen, wird das Kapital über Mediolanums Multi-Manager-Ansatz breit über Aktien, Sektoren und Regionen gestreut. Dabei werden spezialisierte Manager für unterschiedliche Strategien ausgewählt und ihre Gewichtung angepasst, wenn sich die Einschätzung der jeweiligen Marktchancen verändert.
Diese Kombination schafft die Voraussetzungen dafür, dass sich der Zinseszinseffekt langfristig entfalten kann — und je länger ein Kunde investiert bleibt, desto ausgeprägter wird dieser Schneeballeffekt.
Auch im Detail bestätigen sich die strukturellen Vorteile. Läuft der Vertrag mindestens zwölf Jahre, wurde die 110-prozentige Todesfallleistung gewählt und hat der Anleger bei Auszahlung das 62. Lebensjahr erreicht, ist die Hälfte der Erträge steuerfrei. Zuzahlungen und Entnahmen bleiben möglich, wenn sich die Umstände des Kunden ändern.
[Hinweis: Der Wert der Anlage kann sowohl steigen als auch fallen, und ein Anleger erhält möglicherweise weniger zurück als ursprünglich investiert.]
Die Botschaft für jedes Beratungsgespräch
Wenn die gesetzliche Rente nicht mehr der Grundpfeiler ist, sondern nur noch eine Säule unter mehreren, entscheidet die Struktur der privaten Vorsorge eines Kunden darüber, wie gut er tatsächlich im Ruhestand abgesichert ist. Der Life Plan bietet dafür einen langfristigen Rahmen: aktiv gemanagt, über spezialisierte Manager diversifiziert und darauf ausgelegt, Marktschwankungen gezielt für mögliche Ertragschancen zu nutzen, statt sie als Grund zur Sorge zu betrachten.
Für Berater lässt sich die Kernbotschaft in einem Satz zusammenfassen: Warten Sie nicht, bis die Rentenlücke für Ihre Kunden spürbar wird, sondern schaffen Sie jetzt die richtige Struktur, um sie rechtzeitig zu schließen.
Cor Dücker
Leiter der Geschäftsentwicklung für Deutschland
Dirk Fischer
Patriarch Multi-Manager GmbH
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