Marketingmaterial. Nur für professionelle Anleger.
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Die Finanzmärkte verzeichneten 2025 erneut ein starkes Jahr. Die Sorgen um eine ausufernde Inflation nahmen ab, die wichtigsten Zentralbanken senkten die Zinsen und die durch Investitionen in künstliche Intelligenz (KI) nahmen zu – das alles beflügelte die Aktienindizes.
Geopolitische Spannungen in Europa und im Nahen Osten standen zu Jahresbeginn im Mittelpunkt, ließen jedoch im Laufe des Jahres nach. Eine Lösung des Krieges zwischen Russland und der Ukraine erschien immer wahrscheinlicher, und auch die Spannungen im Nahen Osten schwächten sich ab. Wie erwartet sorgten Zollankündigungen für Volatilität, vor allem um den April herum. Doch die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiteten sich nicht, da die meisten der ursprünglich angekündigten Zölle von Präsident Trump später abgeschwächt wurden.
Der US‑Dollar gab im Jahresverlauf nach, unter anderem begünstigt durch die Rhetorik der US‑Regierung. Gold und Silber verzeichneten dank der starken Nachfrage aus Asien Rekordgewinne, und auch das Zinsumfeld unterstützte nicht verzinsliche Anlagen.
Die Inflation blieb in den USA und Europa hartnäckig. Die Inflationssorgen ließen jedoch etwas nach, nachdem der US‑Arbeitsmarkt zu schwächeln begann und der Lohndruck in Europa nachließ. Zwar hatte die Federal Reserve (Fed) befürchtet, dass Zölle den Inflationsdruck erhöhen könnten, doch deren tatsächlicher Effekt fiel geringer aus als erwartet. In Europa wirkte die Umlenkung chinesischer Exporte sogar preisdämpfend. Japan stellte eine Ausnahme dar: Dort zog die Inflation weiter an.
Die verbesserte Inflationsdynamik im Westen veranlasste die Fed und die Europäische Zentralbank (EZB) zu Zinssenkungen, denen viele weitere Zentralbanken folgten. Die Märkte preisen weitere Zinssenkungen in den USA und im Vereinigten Königreich ein, während die EZB sich dem Ende ihres Lockerungszyklus nähert. Die Bank of Japan hingegen dürfte angesichts höherer Inflation und wachstumsfördernder Regierungsmaßnahmen die Zinsen anheben.
Die globalen Aktienmärkte erzielten 2025 erneut zweistellige Zuwächse in Lokalwährungen. Der schwächere US-Dollar dämpfte allerdings die internationalen Erträge in Euro. Die Aussicht auf mehr Stabilität bei Zöllen, Zinssenkungen und fiskalische Impulse in Europa begünstigten Risikoanlagen. Verstärkt wurde dies durch die anhaltende Euphorie rund um KI‑Themen.
Der S&P legte um 4 Prozent zu, der STOXX 600 gewann 21 Prozent und der Nikkei stieg um beeindruckende 14 Prozent (jeweils in Euro). Der Kursanstieg war jedoch überwiegend durch Multiple‑Expansion und weniger durch Gewinnwachstum getragen – insbesondere bei KI‑Unternehmen, bei denen Marktteilnehmer deutliche Umsatzsteigerungen einpreisten Die Konzentration in diesem Bereich ist extrem: Die Top‑10‑Aktien im S&P stellen 38 Prozent des Index und erzielten 2025 eine Rendite von 13 Prozent (in Euro), während der gleichgewichtete Index einen Rückgang von 2 Prozent verzeichnete.
Kurzlaufende Staatsanleihen entwickelten sich im Jahresverlauf positiv, begünstigt durch die Zinssenkungen der Zentralbanken. Die Renditen langlaufender Anleihen blieben dagegen erhöht, vor allem aufgrund anhaltender haushaltspolitischer Bedenken. In Deutschland verstärkte die Ausweitung der Verteidigungsausgaben diesen Effekt zusätzlich.
Auch Unternehmensanleihen entwickelten sich positiv, da die Risikoaufschläge gegenüber Staatsanleihen auf ein historisch niedriges Niveau sanken. Sinkende Inflation und der schwächere US-Dollar begünstigten ließen Bewertungen erscheinen und begünstigten die Performance von Schwellenländeranleihen.
Japan war der Ausreißer: Die erstarkende Konjunktur heizte die Inflation an. Das veranlasste die Bank of Japan zu einer restriktiveren Geldpolitik – die Währungshüter signalisierten weitere Zinserhöhungen. In der Folge stiegen die Renditen japanischer Staatsanleihen deutlich an und erreichten Niveaus, die zuletzt 2007 zu beobachten waren.
Insgesamt war 2025 ein gesundes Jahr für die globalen Finanzmärkte. Nachlassende geopolitische Spannungen, geringere Zollrisiken, eine lockerere Geldpolitik und KI‑getriebener Optimismus stützten die Risikobereitschaft. Gleichzeitig erscheinen die Bewertungen in einzelnen Segmenten mittlerweile ambitioniert - das gilt insbesondere für Technologie und Unternehmensanleihen. Trotz berechtigtem Optimismus ist für 2026 eine gewisse Vorsicht angebracht. Einen detaillierten Ausblick auf das neue Jahr werden wir in den kommenden Tagen veröffentlichen.
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